Beschreibung

Hochstamm-Obstbäume gehören in der Schweiz zum vertrauten Bild der traditionellen Kulturlandschaft. Es sind Obstbäume, bei denen die ersten Äste erst in 1.60 Meter Höhe beginnen und grosse Rundkronen bilden. Der locker angeordnete Baumbestand erlaubte eine Doppelnutzung von Obst mit anderen Kulturen, meist Wiesen und Weiden. In den letzten 50 Jahren sind über 80% der Hochstammobstbäume verschwunden. Mit dem Rückgang und Verarmung der Hochstammobstgärten hat auch die Artenvielfalt abgenommen. Auch die ursprüngliche Vielfalt an Obstsorten ist stark verarmt. Heute dominieren in der Intensivproduktion weniger als 10 Sorten pro Obstart.

Ein Patenbaum ist ein Hochstammobstbaum, welcher ein Pate für ein oder mehrere Jahre "mietet" und somit einen Teil zur Ökologischen Umwelt beiträgt. Trägt ein Baum Früchte, so können die Paten diese ernten und behalten. Ein Patenbaum kann eine besondere Erinnerung für die Familie sein oder aber auch die soziale Verantwortung eines Unternehmens dokumentieren, denn ein Schild am Baum weist auf den Paten hin.

Mit dem Pflanzen eines Lebensbaumes von heimischen Obstsorten kann ein neugeborener Einwohner begrüsst werden. Der Baum soll die Identifizierung mit dem eigenen Lebensraum stärken und stellt sogleich „das“ Symbol für eine nachhaltige Entwicklung des Naturraumes dar.

Hochstamm Produkte sind gesund, schmecken variantenreich und intensiv. Es sind qualitativ hochstehende Produkte aus der Natur – frisch geerntet, schonend und traditionell verarbeitet. Das Obst stammt aus traditionellen Sorten mit vielen sekundären Pflanzenstoffen und einem hohen Säure- und Zuckerwert.

 

 Beitrag im Fachmagazin für Schweizer Landwirtschaft (13. Juni 2013)

 Plan Sortengarten Archehof